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05.08.–19.09.2021
Anna Pasco Bolta
Schnittblumenwiese

Einzelausstellung der Stipendiatin 2020 des jungen Kunsthallenstipendiums ➜ 15HOCH2

Linien und Formen der Schnittblumenwiese wirken auf den ersten Blick oft zufällig und chaotisch, so wie ein wildes Durcheinander. Dabei sind die unzähligen natürlichen Strukturen und Muster alles andere als ordnungslos.

 


Über die Ausstellung

In ihrer Einzelausstellung „Schnittblumenwiese“ richtet die Münchener Künstlerin Anna Pasco Bolta ihr Interesse auf menschlich geschaffene Strukturen und Ordnungssysteme, die besonders dann gefragt sind, wenn sich die Realität rasant verändert.

„Wir verstehen die Welt, indem wir uns Modelle von ihr machen. Wir schaffen Ordnungssysteme, wir entwickeln Theorien und versuchen Phänomenen eine neue Form zu geben. Anhand dieser Mechanismen konstruiert sich jeder seine Vorstellung vom Leben. Das heißt noch lange nicht, dass die Welt so ist.“  (Anna Pasco Bolta)

Anhand verschiedener artifizieller Modelle und Strukturen schafft die Künstlerin eine Welt der Strukturen und Ordnungssysteme, die jegliche konkrete Anwendbarkeit entbehren.

Es sind vom Kontext losgelöste Objekte, dadaistische Maschinen und künstliche Blumen, die auf eine humorvolle Art und Weise vom Versuch erzählen, das Unbeherrschbare beherrschbar zu machen.

In ihrer künstlerischen Arbeitsweise verknüpft Anna Pasco Bolta Kunsttheorie, Popkultur und Wissenschaft miteinander, um die Betrachter:innen auf vielschichtige Weise einzubeziehen und sie zur Interaktion herauszufordern.

➜  Kurzvita Anna Pasco Bolta


Begleitprogramm

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